Dienstag, 10. Januar 2012

#ocwl11 - Einheit 5: Alles auf Anfang


Im OpenCourse Workplace Learning 2011 wurde gestern die fünfte Kurseinheit (Sozialpsychologische Aspekte von computermediierter Kommunikation) mit einer Online-Session abgeschlossen. Für mich, als eine der Kurspatinnen, hieß das zunächst alte Unterlagen hervorkramen und zu rekapitulieren worum es eigentlich geht. Andrea Brücken, die andere Patin dieser Lerneinheit, nutzte die „stade Zeit“ für die Planung einer Online-Session, die über ununi.tv live im Internet verfolgt, kommentiert und mit Beiträgen ergänzt werden konnte. Das Protokoll der Beiträge aus dem Twitterchat kann hier heruntergeladen werden.


Was ist an der computermediierten Kommunikation so besonders?

Zu den einflussreichsten Theorien zur Medienkommunikation zählt die Social Presence Theory (Short, Williams, Christie, 1976). Die Social Presence Theory wurde nicht speziell für die computervermittelte Kommunikation entwickelt sondern befasst sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen im Zusammenhang mit Telefon-, Audio- und Videokonferenzen. Ein wesentlicher Aspekt der von den Autoren untersucht wurde, war das Gefühl der sozialen Anwesenheit (Social Presence) anderer Personen bei einer lediglich durch Medien unterstützten Kommunikation. In der Social Presence Theory ist die soziale Präsenz als eine Eigenschaft des jeweiligen Mediums definiert, nicht als Eigenschaft der Personen, die das Medium nutzen. Das Gefühl der sozialen Präsenz ist nach Short et al abhängig von der Anzahl der Kanäle über die das jeweilige Medium verfügt.